Wednesday, February 20, 2019

Industrie 4.0: Das Streben nach Anlageneffektivität





Die zentrale Fragestellung: Wie effektiv sind meine Anlagen, bzw. Maschinen?
Als eine wichtige Kennzahl in der Produktion für die Quantifizierung der Wertschöpfung einer Anlage wird die Overall Equipment Effectiveness (OEE) genutzt. In diesem Verfahren wird die tatsächliche Anlage mit einer "idealen" Anlage verglichen. "Ideal" bedeutet voll-ausgelastet, ohne Ausfälle oder sonstigen Störungen, produzierend nur best gefertigte Produkte ohne Mängel.

Für die Betrachtung und Steuerung von Anlagen wird der Zusammenhang von Verfügbarkeit, Leistungsgrad und Qualitätsrate für die Beurteilung wie folgend genutzt:

OEE = Verfügbarkeit * Leistungsgrad * Qualitätsrate ( Ziel > 85%)


Im Kontext der Industrie 4.0 und damit verbundenen Prozessoptimierungen und Datenintegration rückt nicht die Leistungsfähigkeit einer individuellen Anlage, sondern die Effektivität von kompletten Prozessabläufen, in Vordergrund.

Die Verfügbarkeit (als Faktor der OEE) kann durch Predictive Maintenance optimiert werden. Eine Wartung basierend auf dem tatsächlichen Verschleiß führt zu minimierten Ausfallzeiten, bis zum Forecast der zukünftigen Anlagenausfälle.

Dies erfordert ein hohes Maß an Datenintegration zwischen den Operativen IT und Unternehmens IT.

Die IoT Welt, Product Lifecycle Management (PLM), Manufacturing Execution Systeme (MES), Customer-Relationship-Management (CRM), ERP System und Logistiksysteme müssen Daten nahtlos miteinander austauschen können, um einen durchgängigen vollautomatisierten Geschäftsprozess für die Anlageninstandhaltung zu gewährleisten.

Durch eine hybride Architektur ermöglicht eine Middleware für Business Integration und Prozessorchestrierung, angeschlossen an cloudbasierte Dienste, eine flexible Informationsinfrastruktur im Unternehmen, die eine kontinuierliche Produktivitätssteigerung anstrebt.

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