Monday, September 26, 2016

3. Sitzung des BITKOM Arbeitskreises Smart Services

Foto: DFKI / acatech
Foto: DFKI / acatech

Die dritte Sitzung des BITKOM Arbeitskreises Smart Services hat in Eschborn bei Cisco Systems GmbH stattgefunden. Folgendes Fokusthema wurde gewählt:
Interoperabilität von Smart Services, Herausforderungen bei der Standardisierung; Integration von Smart Services untereinander und mit klassischen Services/Lösungen - Flexibilität und Sicherheit

Nach einer kurzer Begrüßung und einer Einführung in den Tag, hat unser Gastgeber gleich den ersten Vortrag übernommen. Von Cisco vorgestellte BigData Konzepte unterscheiden zwischen Long, Short und Real-Time Data. Wobei der Fokus auf Real-Time liegt.
==> Analytics (Descriptive + Predictive + Prescriptive)

Das Stichwort "Cisco Tetration Analytics" - das Ziel ist es die vergangenen Ereignisse in Echtzeit wiederzugeben. Das System kann aber auch geplante Änderungen abbilden, und somit die Konsequenzen einschätzen.

In der folgenden Präsentation durfte ich ein Beispiel aus der Welt "Connected Car" vorstellen. Ein Fahrtenbuch, das sich voll digital und ohne jegliche Interaktion mit dem Fahrer generiert. Da ich mir unserem Dienst schon seit sechs Monaten unterwegs bin, konnte ich auch über die Erfahrungen aus der Praxis referieren.

Nach dem Mittagessen haben wir gemeinsam mit den Cisco Kollegen einen Rundgang im Customer Briefing Center gemacht. Von einer durch Digitalisierung veredelte Customer Experience im Modeladen bis zu einer Collaboration-Lösung Spark hatte Cisco einiges zu präsentieren.

Als nächstes haben Kollegen von FIR Aachen eine Methode "Smart-Service-Check" vorgestellt. Eine umfassende Methode zur Bestimmung eines Maturity-Grades von Unternehmen im Bereich Industrie 4.0.
Vier technologische Trends werden als Enabler/Treiber von Smart Services gesehen:
- Datenerfassung
- Datenübertragung
- Datenspeicherung
- Datenauswertung

Zum Schluss wurde von PWC Industrial Data Space Association vorgestellt. Die zentrale These dieser Initiative lautet:
"Die Eigentümer der Daten bestimmen selbst die Nutzungsbedingungen." 

Auf der Webseite steht:
"Wis­sen­schaft und Wirt­schaft ver­fol­gen mit ihrer Arbeit für den Indus­trial Data Space das Ziel, einen neuen über­grei­fen­den Stan­dard für die Daten­öko­no­mie zu set­zen. Bei der Ent­wick­lung des Indus­trial Data Space wird auf bestehen­den Stan­dards auf­ge­setzt bzw. wer­den bestehende Stan­dards ein­be­zo­gen."
In Zusammenarbeit von namhaften Unternehmen wird ein Refe­renz­ar­chi­tek­tur­mo­dell erstellt. Es wird ein OpenSource Gedanke verfolgt und eine ISO Standardisierung angestrebt.
Eine vielversprechende Initiative, über die wir schon während unserer ersten AK-Sitzung bei Atos gesprochen haben.



Tuesday, September 20, 2016

Autor im IDG Experten-Netzwerk



Ich bin stolz ankündigen zu dürfen, dass ich als Mitglied des IDG Expertennetzwerks publizieren darf.

Auf der Webseite der Computerwoche wird das IDG Experten-Netzwerk so beschrieben:
Das IDG Experten-Netzwerk deckt zusammen mit den redaktionellen Inhalten ein breites Spektrum an Themen ab. Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen holen sich diesen Nutzwert täglich über unterschiedliche Kanäle auf den IDG Websites ab, um Informationen und Anregungen für ihre tägliche Arbeit zu erhalten. Wir laden qualifizierte Experten dazu ein, am Experten-Netzwerk teilzunehmen und davon zu profitieren. Wir geben Ihnen im Markt eine Stimme.
Das IDG-Experten-Netzwerk überspannt die vier Online-Präsenzen ComputerwocheChannelPartnerCIO und TecChannel. Eingereichte Beiträge werden in der Regel auf der Website veröffentlicht. bei der sich der Experte beworben hat. Abweichungen sind möglich. 

Ich freue mich auf den regen Austausch mit den Lesern dieser Plattformen!

Wednesday, September 14, 2016

FAZ: Die digitale Zukunft muss warten

Kommentar zum FAZ Artikel

Artikel von : http://www.faz.net/-gyl-8l7rm

Die Digitalisierung ist vielschichtig und bis zu letzter Konsequenz schwer greifbar. In den letzten zwei bis drei Jahren sind einige Umsetzungen entstanden, die Stärken der Digitalisierung unterstreichen. Allerdings handelt es sich überwiegend um Insellösungen, die eher technologisch und weniger Business orientiert sind. Das soll keine Kritik darstellen, eher den natürlichen Weg der in Technologie verliebten Unternehmen.

Unter den Effizienzkriterien betrachtet, sind die Vorzeigelösungen beeindruckend, allerdings sind die Ziele und Chancen von Industrie 4.0 deutlich weiter. Wo bleiben die Kunden, die Mitbewerber und der Markt? Ja, es geht um neue Geschäftsmodelle, und um neue Mitbewerber, die aus anderen Branchen kommen.

Bei der Frage des Geschäftsmodells spielt die Unternehmensgröße nur eine untergeordnete Rolle. Ein Geschäftsmodell zu verändern, ist nicht so einfach. Die wenigsten können abrupt auf ein neues Geschäftsmodell übergehen, ohne das bestehende Geschäftsmodell (Kunden) mitzunehmen. Und noch schlimmer. Meistens kannibalisieren die digitalen Geschäftsmodelle das bisherige (etablierte) Business.

Ein bekanntes Beispiel aus dem Consumer Bereich:
Apple hat die Musikindustrie mit iTunes distruptiv angegriffen. Aber es war nicht der Apple, der mit Streaming-Diensten gekommen ist. Warum wohl?!
Natürlich, Apple würde sich damit sein eigenes lukratives Geschäft kaputt machen. Erst wo andere wie Spotify, Deezer, Napster, ... gekommen sind, wurde auch Appel dazu gezwungen, zu reagieren.


Für manche Unternehmen könnte so ein Szenario fatal sein!