Friday, April 21, 2017

Digitale Geschäftsmodelle brauchen neue Denkansätze

Als einer der Experte im IDG Experten Netzwerk habe ich einen Artikel zum Thema dezentrale Ecosysteme publiziert.

Mit dem Fokus auf kooperative Geschäftsmodelle, dargestellt an einem konkreten auch wenn hypothetischen Beispiel wird eine andere Denkweise präsentiert. Gemeinsam mit dem Leser wird ein neues Produkt auf den Markt gebracht, und zwar mit den Mechanismen einer digitalen Wirtschaft und Ecosysteme.

Wer digitale Geschäftsmodelle aufsetzen möchte, muss anders denken. Es geht darum, die eigene Produkt- und Service-Palette neu aufzustellen, und zu überlegen, wie das Ganze in neue Ecosystem eingebettet werden kann. So lassen sich für alle Beteiligten Mehrwerte schaffen.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen!



Friday, March 17, 2017

10. CIO & IT-MANAGER SUMMIT 2017


Am 29.3.2017 um 16.30 in Wien

Industrie 4.0: Als Chance für neue Geschäftsmodelle und kooperative Wertschöpfung

  • Industrie 4.0: von der Digitalisierung bis hin zu einem neuen Geschäftsmodell
  • Von der Idee zum neuen Geschäftsmodell: So gehen Sie es an!
  • Durch Plattformen ein Ecosystem aufbauen und Mehrwerte schaffen

Lumir Boureanu, eurodata tec

Lumir Boureanu ist als Geschäftsführer und CTO der eurodata tec GmbH (ein Tochterunternehmen der eurodata-Gruppe) für die Geschäftsführung sowie für die Produktentwicklung und die technologische Strategie des Unternehmens verantwortlich. Als studierter Informatiker, Wirtschaftsinformatiker und MBA entwickelt er neue Ideen, Visionen und Strategien in Verbindung mit digitalen Geschäftsmodellen der Zukunft.

Thursday, February 16, 2017

VDMA-Tagung: Vertriebserfolg mit smarten Produkten


Am Valentinstag hat im IBM Kundenzentrum in Böblingen eine VDMA Veranstaltung zum Thema "Vertriebserfolg mit smarten Produkten" stattgefunden.

Die beste Gelegenheit für eine Präsentation unseres Industrie 4.0 Mittelstandspakets, den wir gemeinsam mit IBM zusammengestellt haben.

Ziel des Angebots ist es, mittelständischen Organisationen pragmatische und zugleich zielführende Vorgehensmodelle und Softwarelösungen an die Hand zu geben. Gemeinsam mit IBM möchte eurodata so den Unternehmen die Angst vor der Digitalisierung nehmen.

Details zum Mittelstandspaket, dem Smart Start Pack sowie den einzelnen Lösungen unter: https://mittelstandspaket-ibm.eurodata.de

Aus meiner Sicht war es eine durchaus gelungene Veranstaltung mit offenen Gesprächen und Diskussionen mit einer vielfältigen Agenda, und sogar mit einem praktischen Workshop zum Schluss.

Es war mir eine Ehre vor dem hochkarätigen Publikum, bestehend aus Unternehmen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, auch einen Vortrag zum Thema
„Industrie 4.0 ist mehr als nur Digitalisierung – Wie Plattformen und Ecosysteme beim Aufbau von Smart Services helfen“ 
zu halten. Anhand eines konkreten Beispiels habe ich in 45 Minuten einen digitalen Produkt entwickelt, basierend gleich auf mehreren Ecosystemen. 

Es freut mich, dass das Feedback so positiv war!

Friday, January 13, 2017

UNITI Cards- und Automations-Forum 2017

Am 11.-12.1.2017 hat in Hamburg Unity Cards- und Automations-Forum 2017 stattgefunden. Ein interessantes Treffen gleich mehreren Branchen, die am Ökosystem „Tankstelle“ teilnehmen. Im Vordergrund standen vor allem die Zahlungsdienste und digitale Services.

Bereits im Begrüßungsvortrag wurden die Hauptthemen der Konferenz erwähnt, die den aktuellen Wandel betreffen: 
  • Tankstelle vs. Neue Mobilität
  • Kundenbindung
  • Branchenfremde Wettbewerber



Bei der Vorstellung der statistischen Zahlen für 2016 gleich am Anfang der Veranstaltung war für mich (als Branchenfremder) überraschend. Das Bargeld wird an einer Tankstelle für 37% aller Transaktionen als Zahlungsmittel genutzt. Dagegen sind Zahlungen mit Debit- und Kreditkarten um 2,2% zurückgegangen! Soviel zur Digitalisierung...

Interessant war auch die Branchenumfrage, welche digitale Lösungen bevorzugt werden:

86% - eigene App, 30% Branchenlösung, 66% App Zahllösung

Die Ergebnisse der Umfrage haben auch die Vorträge, Gespräche und Meinungen der ganzen Konferenz geprägt.

Die meisten Anbieter haben in ihren Vorträgen eine eigene App vorgestellt. In jedem Bereich wird von einem Ökosystem gesprochen, womit vor allem das Ökosystem des Anbieters gemeint ist, und weniger des Kunden.
Deswegen läuft es beim Tanken wohl auf die gleiche Situation hinaus, die heute von Fluggesellschaften und Online-Check-In bekannt ist. Der Kunde hat mehr als 10 Apps auf dem Smartphone installiert, um dann die „richtige“ App für Online-Check-In zu starten.

Auf der anderen Seite ist die Branche sehr gut organisiert und obwohl die Tank-Bezahl-Apps durchaus unterschiedliche Farben haben, der Ablauf und die Benutzerführung sind sehr ähnlich. Die Unternehmen haben einen Standardprozess gemeinsam definiert. Respekt!

Branchenfremde Anbieter wie Google, Apple, Amazon und Co. wird es wohl nicht beeindrucken. Diese Anbieter bilden eigene Kunden-Ökosysteme und genießen eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern. Gerade diese Inflexibilität und Vorgehensweise der etablierten Anbieter aus der Branche wird ihnen wohl zum Verhängnis und ermöglicht erstmal den Einstieg der Internet-Riesen aus dem Consumer Bereich.

Mit speziellem Branchen-Knowhow und maßgeschneiderten Diensten punkten allerdings die etablierten Unternehmen bei Speditionen, Firmenflotten und anderen Großkunden. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Kunden für die Branchenfremde, wie high-tech Startups, interessant werden. Und diese Zeit sollte die Branche gut überlegt nutzen.

Aus anderen Branchen wie Banken und Energieversorgung wissen wir sehr gut, dass Regulierungen, Zertifizierungen oder Standardisierungen die Eintrittsbarrieren nicht hoch genug halten können.

Die Konferenz war für mich sehr aufschlussreich und informativ. Es hat mir einen Blick in eine Branche geboten, die sich eigentlich schon im Umbruch befindet, sei es eMobility, Zahlungsdienste wie Paypal oder sich etablierende Sharing Economy.


Meine angefangenen Gespräche aus Hamburg mit einigen Unternehmen möchte ich demnächst fortsetzen, um sie über Beispiele aus anderen Branchen, bzw. Ländern zu informieren und schon vorhandene Lösungen und Produkte vorstellen.

Friday, December 16, 2016

Book: Exponential Organizations


I met Salim Ismail during the Gartner Summit 2016 in Barcelona. His mastermind keynote was excellent, so I was happy to get a signed exemplar of the book "Exponential Organization".
Although I enjoyed the reading, my feelings about the book are sort of mixed.

I learned a lot about the types of organizations and the exponential characteristics. The key questions that should be asked periodically when you build out a startup. And the examples of exponential companies helps a lot as well.

But...
The book is far away from a blueprint or a go-to guide. If you're seeking for such book then this one is wrong.

The definition and attributes of an exponential companies are described in the book. Like MTP (Massive Transformative Purpose), or external mechanisms SCALE and internal mechanisms IDEAS.
Good to know that three or four of these attributes are usually sufficient for success. But more important is determining which attributes. And that's the problem I have with this book.

With 11 possible attributes I can take every successful company with fast growth and describe it as an exponential company. Reverse engineering works definitely.
But how should I choose the right key attributes for a company I would like to rebuild into an exponential company? 
This crucial question remains unanswered.

Thursday, December 15, 2016

Bitcoins und andere dezentrale Transaktionssysteme



Das Buch habe ich durch Zufall in der Publikationsdatenbank des Springer Verlags gefunden. Die Technologie Blockchain und damit verbundenen Auswirkungen halte ich für revolutionär und Zukunft bestimmend. So habe ich mich über diesen Fund gleich gefreut und zugeschlagen.

Die Autorin Elfriede Sixt ist es mit diesem Buch gelungen alle Perspektiven der Technologie Blockchain und darauf basierender Geschäftsmodelle zu erläutern. Obwohl ich mich mit Blockchain schon seit einiger Zeit beschäftige, habe ich manche Aspekte gar nicht so gesehen.

Wer eine detaillierte technologische (mathematische) Ausführung sucht, wie Blockchain oder Bitcoin funktionieren, dann ist dieses Buch wohl nicht das richtige. An einigen Stellen wird es nicht sauber zwischen Verschlüsselung, Signatur und Kodierung differenziert.
Aber für alle anderen, die prinzipiell die dezentrale Technologie entdecken und nicht nur aus der technischen Perspektive das Thema Blockchain betrachten möchten, passt dieses Buch als Einstieg wunderbar.

Anfang des Buches beschäftigt sich mit Themen wie Kryptoökonomie, dezentrale Kryptotransaktionssysteme und natürlich mit der wohl bekanntesten Implementation dem Bitcoin - Peer-to-Peer-Netzwerk. Somit wird der Leser nach und nach in das Thema eingeführt.
Im nächsten Kapitel wird ein Vergleich zum herkömmlichen Finanzsystem gezogen. Mit der Geschichte des Geldes und der Frage “Was ist ein Geld? Und was nicht...” habe ich schon angefangen zu ahnen, dass dieses Buch globaler und tiefer gefasst ist, als zuerst gedacht.


Die Autorin behält die neutrale Ansicht und beschäftigt sich auch mit den Limitationen des Bitcoin-Systems wie z.B. Komplexität, Sicherheit, Skalierbarkeit, Transaktionskosten und Ressourcenverbrauch. Diese Zweifel bleiben nicht unbeantwortet und gleich auf den weiteren Seiten zeigen aktuelle Lösungsansätze wie Altcoins oder Sidechains mögliche Herangehensweisen.

Um ein vollständiges Bild abzugeben, werden auch rechtliche Fragen behandelt, national und international. Wie konform sind diese Technologien mit dem Grundgesetz, oder mit den Geldwäscherichtlinien? Wie ist es mit dem Anlegerschutz? Wie geht die Politik mit dem Thema um? NSA, PRISM und Privatsphäre? Wie setzt sich die Finanzindustrie mit dem Thema Blockchain auseinander?

Obwohl Blockchain gerade im Zusammenhang mit Bitcoin entstanden ist, gibt es schon die ersten Vorhaben die gleiche Technologie für andere Szenarien als Kryptowährung einsetzen. Auch die Blockchain 2.0 wird somit im Buch behandelt.

Mich persönlich hat das Buch begeistert. Es ist kein oberflächliches Buch, sondern ein Buch mit gelungener Tiefe und Breite. Ich habe nur zwei Tage gebraucht, um es fertig zu lesen.
Das Buch ist für jeden, der sich mit der Zukunft unserer zentralisierten Institutionen und den sozioökonomischen Veränderungen näher beschäftigen will. Ich habe jede Menge dazu gelernt und damit meine ich nicht den Bereich der Informatik.

Ein Zitat aus dem Buch als Ansporn:
“Banks, as they exist now, are obsolete and will not exist as we know them in 10 years. Period. Without a doubt. We’ve seen this movie before. Is anyone using Delphi? CompuServe? AOL? What did they have in common? They tried to retrofit the Internet’s HTTP technology into their systems. They tried to force everyone into their closed loopholes. It worked, temporarily. You had a jump in revenues and profit, and then everybody found out you can deal directly with the source. You don’t need them They’re gone. The banking system is trying to do the same thing.”

 - Reggie Middleton, CEO of Veritaseum, designing P2P Smart Contracts through blockchain tech & inventor of UltraCoin, speaking at The Blockchain Conference in New York last month.

Tuesday, December 13, 2016

Meine Welcome Note beim Post-Event zum CIO des Jahres 2016

Foto: Foto Vogt


Zur Eröffnung des Post-Events zum CIO des Jahres 2016 habe ich im Rahmen meiner “Welcome Note” die Frage aufgestellt, wo genau der fundamentale Unterschied zwischen “born-digital” und traditionellen Unternehmen liegt.
Die Antwort lautet - das Ecosystem.

Bei allen anwesenden diesjährigen Preisträgern spielt das Thema „horizontale Integration“ eine zentrale Rolle, wie die durchaus anschaulichen Beispiele zeigen.


Mehr gibt es im Artikel des CIO Magazins zu lesen.